Wie sehen Sie das?

19 Jun

Ich sehe das pragmatisch. Wenn es einigen Lehrer und Lehrerinnen hilft eine bessere Beziehung zu seinen Schüler/innen aufzubauen finde ich das ok. Ich selbst würde aber nie Schüler und Schülerinnen bei Facebook annehmen. Für mich sendet das ein falsches Signal, dass die positiven Aspekte die im Artikel genannt werden (Fragen zu Hausaufgaben, das dem Lehrer/in öffnen etc. ) überwiegt. Das Signal, dass meiner Ansicht gesendet wird ist das der Lehrer/in dein „Freund“ und nicht die Respektsperson ist die er/sie sein sollte. Bei Facebook fügt man Freunde/innen hinzu. Ich habe ja auch nicht meine Dozenten/innen als Freunde. Besser finde ich an dieser Stelle Moodle. Es ist eingleisig. Der Dozent/ Lehrer stellt Aufgaben online, die jederzeit von jedem Student/in / Schüler/i n angeschaut werden kann.

Image representing Facebook as depicted in Cru...

Logo von Facebook

Advertisements

8 Antworten to “Wie sehen Sie das?”

  1. Anja Lorenz Juni 19, 2013 um 11:37 pm #

    Liegt es vielleicht an Facebook und dem Freunde-Begriff? Wären andere Social Networks wie Google+ hier besser geeignet?

    • durin07 Juni 21, 2013 um 12:16 am #

      Gute Frage!
      Ich muss gestehen ich kenne Google+ nicht genau. Ich würde aber bezogen auf den Freundesbegriff sagen, dass dies ein Hemmnis ist, über Facebokk mit meinen Schülern und Schülerinnen zu komonizieren. Der Begriff „Freund“ ist da noch harmlos, doch damit schwingt schon eine „bester Kumpel“ Haltung mit, die ich als späterer Lehrer nicht kommunizieren will.

  2. Online Lerner 13 Juni 23, 2013 um 2:24 pm #

    Ich denke, dass es meine Rolle als Lehrer nicht untergräbt, wenn ich Schüler als „Freunde“ annehme. Es gibt Lehrer, die einen freundschaftlichen Umgang mit ihren Schülern pflegen und trotzdem Respekt und nötige Distanz wahren. Und es gibt auch ohne Facebook Lehrer, die ganz offenkundig keinen Respekt gegenüber Lehrern haben und das auch ganz offen im Unterricht beispielsweise zeigen, indem sie sich demonstrativ Freiheiten nehmen, die sie sich anderen Lehrern gegenüber nicht erlauben würden. Ich denke, dass die Frage, ob ich mir den Respekt meiner Schüler verdiene oder nicht, in der Hauptsache ganz woanders begründet liegt, und dass Facebook vorhandenen Respekt nicht untergräbt.
    Ansonsten bin ich mir nicht so sicher: Kann man Schülern wirklich nicht zutrauen, dass sie verstehen, dass „Freund“ bei Facebook oder in anderen einschlägigen Netzwerken nicht mit dem Freund oder Kumpel gleichzusetzen ist, den man in der Welt außerhalb des Netzes hat? Können Schüler hier wirklich nicht differenzieren?

    • durin07 Juni 24, 2013 um 8:17 am #

      Wie gesagt, dass muss man differenziert sehen. Ich sage ja nicht das Lehrer und Lehrerinnen die FB für den Unterricht nutzen inkompetent sind. Trotzdem würde ich dies nicht für den Unterricht nutzen. Ich nutze Facebook privat und dabei soll es für mich bleiben. Ich finde Moodle oder die gute alte E-Mail besser, da sie auf den fachlichen Austausch ausgerichtet sind.
      Ich sage weiterhin auch nicht, dass ich keine freundschaftliche Beziehungen zu SuS aufbauen will, aber ich möchte ihnen nicht mein Leben öffnen…

      • Anja Lorenz Juni 24, 2013 um 8:24 am #

        Ich habe da keinen Überblick: Sind Moodle und Co an deutschen Hochschulen denn schon die Regel? Ich kenne die noch als „hobby-Projekte der Informatiklehrer“, die von den Internetausdruckerlehrern kritisch beäugt wurden.

  3. Online Lerner 13 Juni 24, 2013 um 8:23 pm #

    Ja, Moodle wird doch schon seit Jahren genutzt (https://moodle.uni-siegen.de/) Allerdings werden hier die Möglichkeiten oft nicht voll ausgeschöpft, weil nur PDFs oder Sonstiges hochgeladen werden (und das häufig nur die ersten Wochen der Vorlesungszeit), es also als Ablage genutzt wird. Was ganz praktisch ist: Man kann den Moodle-Kurs mit dem elektr. Semesterapparat verbinden, sodass man darüber als Studierender Zugriff auf einen Teil der Kursliteratur hat.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Zwischenbilanz Themenblock III: Zwischen Verwirrung und Erleuchtung | Lernen 2.0: Persönliches Lern- und Wissensmanagement mit Social Media - Juni 22, 2013

    […] der Überzeugung, das Privat- und Berufsleben in diesem Fall getrennt werden sollten. Kevpa und durin schlagen vor, für die Lehrer-Schüler-Kommunikation lieber Plattformen wie moodle zu nutzen, […]

  2. Herr Müller und das Facebook-Dilemma (Zusammenfassung des 3. Themenblocks) | Lernen 2.0: Persönliches Lern- und Wissensmanagement mit Social Media - Juni 28, 2013

    […] Was kann und sollte er tun? Mögliche Lösungsvorschläge werden dabei von Nilsvonsooc13 und Durin07 unterbreitet, die andere Kommunikationskanäle zwischen Lehrer und Schüler als geeigneter […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: